Cannabis Wurzeln beschneiden










Letzte Aktualisierung: 17.03.2025
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Das Beschneiden der Cannabis Wurzeln ist eine fortgeschrittene Technik, die vor allem bei Mutterpflanzen angewendet wird, um die Vitalität der Cannabispflanzen langfristig zu sichern. Wenn das Wurzelsystem den verfügbaren Raum im Topf vollständig ausgenutzt hat, stagniert das Wachstum, die Nährstoffaufnahme lässt nach und die Pflanze droht zu verholzen. Ein gezielter Wurzelschnitt bietet die Möglichkeit, diesen Prozess umzukehren und die Pflanze hormonell zu verjüngen.


Das Beschneiden der Wurzeln verhindert die Bildung von Ringwurzeln und regt das Wachstum neuer, feiner Kapillarwurzeln an, welche die Nährstoffaufnahme der Cannabispflanzen effizienter gestalten. Durch den gezielten Wurzelschnitt im äußeren Bereich wird verhindert, dass die Pflanze in einem begrenzten Topfvolumen stagniert. Ein gesundes Wurzelsystem gilt als das Fundament jeder kräftigen Pflanze – wenn die Wurzeln den Rand erreichen und im Kreis wachsen, blockiert dies langfristig die Versorgung mit Wasser und Mineralien.
Wenn die Wurzelspitzen auf einen harten Widerstand stoßen, wachsen sie oft kreisförmig weiter, was das Wurzelsystem einschnürt. Diese Verdichtung behindert den Transport wichtiger Nährstoffe und reduziert die Sauerstoffzufuhr im Substrat. In einem solchen Stadium zeigen Cannabispflanzen oft Mangelerscheinungen, da die Wurzeln nicht mehr effektiv arbeiten können. Ein rechtzeitiger Wurzelschnitt ist hier die einzige Methode, um die Pflanze zu retten und das Wachstum wieder anzukurbeln.
Typische Anzeichen sind ein verlangsamtes Wachstum trotz optimaler Düngung oder ein extrem hoher Wasserbedarf. Wenn die Blätter gelblich werden oder schlaff hängen, deutet dies oft auf ein Problem im Wurzelsystem hin. Ein kurzer Blick unter den Topfboden zeigt meist dicke, braune Wurzeln statt feiner, weißer Spitzen.
Mutterpflanzen, die über Monate im selben Gefäß verbleiben, benötigen diesen Eingriff regelmäßig, um nicht zu verholzen. Durch das Beschneiden der Wurzeln wird die Pflanze hormonell verjüngt, was die Produktion gesunder Stecklinge fördert. Ein professioneller Wurzelschnitt stellt sicher, dass die Mutterpflanze weiterhin einen hohen Ertrag an Ablegern liefert und die Genetik über Jahre hinweg kräftig bleibt.


Der optimale Zeitpunkt liegt ausschließlich in der vegetativen Phase, da die Pflanze hier über die nötigen Ressourcen für eine schnelle Regeneration verfügt. Ein Wurzelschnitt während der Blüte sollte unbedingt vermieden werden, da der Stress die Qualität der Blüten und den finalen Ertrag negativ beeinflussen könnte. Während der Cannabis Wachstumsphase ist die Pflanze am widerstandsfähigsten und erholt sich am schnellsten von einem solchen Eingriff.
Der ideale Moment ist gekommen, wenn das Wachstum stagniert oder der Topf vollständig durchwurzelt ist. Ein Wurzelschnitt in der Blütephase würde die Energie der Pflanze für die Wundheilung beanspruchen und die Potenz der Ernte verschlechtern.

Bevor du mit dem Wurzelschnitt beginnst, kann es hilfreich sein, die Blattmasse durch Cannabis beschneiden leicht zu reduzieren. Dies stellt ein Gleichgewicht zwischen der reduzierten Wurzelmasse und der Verdunstungsfläche der Blätter her. Die Pflanze sollte am Tag des Eingriffs leicht feucht, aber nicht nass sein.
Ein fachgerechter Wurzelschnitt erfordert das Entfernen der äußeren zwei bis drei Zentimeter des Wurzelballens an den Seiten sowie am Boden mit einem sterilen Messer. Die Durchführung sollte zügig erfolgen, um die feinen Wurzeln nicht zu lange der Luft auszusetzen. Es empfiehlt sich, den Wurzelballen wie einen Block zu betrachten, von dem an allen Außenseiten gleichmäßige Schichten abgetragen werden.
In der Regel wird empfohlen, nicht mehr als 20 bis 30 % der gesamten Wurzelmasse auf einmal zu entfernen. Durch das Beibehalten des inneren Kerns bleibt die grundlegende Versorgung der Pflanze gewährleistet, während die äußeren Bereiche zur Neubildung angeregt werden.
Ein langes, sehr scharfes Messer mit glatter Klinge oder ein spezielles Skalpell eignet sich am besten. Wichtig ist, dass das Werkzeug vor dem Gebrauch gründlich desinfiziert wird – beispielsweise mit Isopropanol. Zudem sollten eine saubere Unterlage und frisches, hochwertiges Substrat bereitstehen, damit die Pflanze nach dem Schnitt ohne Verzögerung wieder eingetopft werden kann.


Das größte Risiko ist der sogenannte Transplantationsschock, der zu hängenden Blättern und einem vorübergehenden Wachstumsstopp führen kann. Die offenen Schnittstellen stellen potenzielle Eintrittspforten für bodenbürtige Krankheitserreger dar. Jeder Eingriff unter der Erde stört das empfindliche Gleichgewicht zwischen Wasseraufnahme und Transpiration der Blätter.
Um den Schock zu minimieren, sollte die Pflanze nach dem Wurzelschnitt für einige Tage an einen Ort mit reduzierter Lichtintensität gestellt werden. Unsaubere Messer können Viren oder Bakterien direkt in das Gefäßsystem der Pflanze transportieren. Gesunde nachwachsende Wurzeln sollten stets weiß aussehen. Sollte die Pflanze sich nach einer Woche nicht erholen oder beginnen die Blätter sich unnatürlich zu verfärben, könnte eine Infektion vorliegen.
Moderne Anbautechniken wie die Nutzung von Stofftöpfen oder Air-Pots ermöglichen ein automatisches Beschneiden der Wurzeln durch Luftkontakt – das sogenannte Air-Pruning. Diese Methoden fördern ein dicht verzweigtes Wurzelsystem beim Hanf, ohne dass der Grower manuell eingreifen muss. Sobald eine Wurzelspitze die atmungsaktive Wand erreicht, trocknet sie an der Luft aus, was die Pflanze hormonell dazu anregt, neue Seitenwurzeln im Inneren zu bilden.
Air-Pots nutzen ein ähnliches Prinzip, bestehen jedoch aus festem Kunststoff mit nach außen gerichteten Kegeln. Sie ermöglichen eine deutlich höhere Sauerstoffkonzentration im Bereich der Wurzeln und fördern eine schnellere Nährstoffumsetzung. Für Grower, die den Stress eines manuellen Wurzelschnitts vermeiden möchten, stellen diese Töpfe eine der effektivsten technischen Lösungen dar.
Nach einem Wurzelschnitt sollte die Nährstoffkonzentration im Substrat vorübergehend reduziert werden, um die frischen Schnittstellen nicht durch übermäßige Salze zu belasten. Erst wenn sich das Wurzelsystem im neuen Substrat verankert hat und die Pflanze wieder vital wirkt, ist sie in der Lage, größere Mengen an Nährstoffen sicher zu verarbeiten. Präparate auf Basis von Algenextrakten oder Mykorrhiza-Pilzen können die Wurzelneubildung unterstützen.
Der Erfolg zeigt sich nach etwa zwei Wochen durch einen kräftigen Neuaustrieb der Blätter. Ähnlich wie man Cannabis richtig lagern sollte, muss auch die lebende Pflanze in einem Umfeld stehen, das ihre natürlichen Abwehrkräfte schont. Eine gestärkte Pflanze bildet nach einem Wurzelschnitt schneller neues Gewebe aus und schafft die Voraussetzung dafür, dass man später die Cannabisblüten trocknen kann, die aus einer optimal versorgten Pflanze hervorgegangen sind.
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Eric Schumann
Seit 2024 bin ich Head of Marketing der Mary Jane Berlin und begeistere mich leidenschaftlich für die Cannabisbranche. Mein Fokus liegt darauf, innovative Marken, Trends und Community-Entwicklung voranzutreiben. In meinen Beiträgen teile ich Einblicke in die Welt des Cannabis-Marketings, aktuelle Entwicklungen der Branche und spannende Themen rund um die größte Hanfmesse Deutschlands.

Artikel geschrieben von
Eric Schumann
Seit 2024 bin ich Head of Marketing der Mary Jane Berlin und begeistere mich leidenschaftlich für die Cannabisbranche. Mein Fokus liegt darauf, innovative Marken, Trends und Community-Entwicklung voranzutreiben. In meinen Beiträgen teile ich Einblicke in die Welt des Cannabis-Marketings, aktuelle Entwicklungen der Branche und spannende Themen rund um die größte Hanfmesse Deutschlands.
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Unser Event findet vom 11. bis zum 14. Juni 2026 auf dem Gelände der Messe Berlin, Hammarskjöldplatz, Eingang Nord, 14055 Berlin, statt.
Donnerstag, 11. Juni 2026: 11:00 - 18:00 Uhr (kein Festival)
Freitag, 12. Juni 2026: 11:00 - 20:00 Uhr (Festival bis 22:00 Uhr)
Samstag, 13. Juni 2026: 11:00 - 20:00 Uhr (Festival bis 22:00 Uhr)
Sonntag, 14. Juni 2026 11:00 - 18:00 Uhr (Festival auch bis 18:00 Uhr)
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TBA
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